In den Arsch gebissen

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Ein Bewerber um den Security Job auf der Farm am Gatter. Leider kommt es im Verlauf noch zu einem kleinen Beißunfall mit Thor, der sich offenbar für die einzig passende Security hält und sein Revier verteidigen will.

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Der Bewerber nennt sich Brain, nicht etwa Muscle….

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Die Polizei möchte Pferde. Da wir noch Stellplätze frei haben, ist das kein Problem. Und wenn sie Mark erneut wegen sinnloser Bürokratie Geld abknöpfen wollen, schlage ich das einfach auf die Boxenmiete drauf.

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Im Café schart sich schnell die Meute zusammen und aus dem Essengehen wird ein…

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… geschäftliches Treffen, bei dem Mark diese Jane Black ausgerechnet für MEINE Stiftung einstellt. What the fuck!

Atmen und das Meer

Hana hatte die Augen geschlossen und lauschte. Nichts weiter war zu hören bis auf das ruhige Atmen von Mark neben ihr und die Brandung. Sie waren nun schon zwei Wochen hier und hatten von den alarmierenden Vorgängen in NYC nur indirekt etwas mitbekommen. Dr. Lisle hatte angerufen und Mark darüber informiert, dass sie das Virus trugen, es aber nicht die mutierte Form war. Sie würden sich in Kürze einer Behandlung unterziehen und wieder gesund sein. In der nächsten Zeit würden sie nicht nach NYC zurückkehren, sondern hier in den Hamptons bleiben. Das Risiko erschien ihnen derzeit zu hoch und nicht nur ihnen. Eine wahre Stadtflucht hatte eingesetzt und wer es sich leisten konnte, hatte die großen Metropolen an der Ostküste vorerst verlassen, in denen das HHV-4 tobte.

Dr. Lisle hatte NYC ebenfalls verlassen. Hana hatte Somawell Industries ein abgelegenes, felsiges Stück Land auf Penny Island vermittelt, in dem sich nun ein unterirdisches und vor den Augen der Öffentlichkeit verborgenes Labor befand. Neben der Weiterentwicklung der Mind Perfection Therapy, sollte nun dort wohl nun auch ein Wirkstoff gegen das HHV-4 entwickelt werden. Nach wie vor war Hana eine überzeugte Anhängerin von Somawell und mehr denn je bereit zu kooperieren. Kein Verfahren hatte ihr Leben je so verbessert wie die MPT. Darüber hinaus war sie froh Tini Lisle auf der Insel zu wissen. Sie hatte das Gefühl ihr vertrauen zu können.

Sie drehte den Kopf und sah zu Mark rüber. Einige Male hatte sie ihn aufgeregt mit dem Vorstand der Brady Group telefonieren hören. Es gab Stress, das hatte sie seinem aufgebrachten Tonfall entnehmen können, der durch die geschlossene Tür des Arbeitszimmers im ersten Stock gedrungen war. Gesagt hatte er nichts. Aber die Entscheidung hier zu bleiben, war fast zu schnell getroffen worden für seine Verhältnisse. Hana vermutete, dass es ihm nicht nur um ihrer beider Gesundheit ging.

Der Zukauf der Apfelplantage hatte Hanas finanzielle Möglichkeiten fast ausgeschöpft und es war gut auf Somawell vertrauen zu können, auch in finanzieller Hinsicht und vor allem zu Gunsten der Second Chance Stiftung, die nun ihre Aktivitäten ausdehnen konnte. Im Gegenzug bot Hana ihr Gesicht den PR-Spezialisten des Konzerns an, wie sie es damals schon mit Dr. Bieder vereinbart hatte. Ihr Gesicht und ihre Stiftung würden zu dem positiven Image vom Somawell Industries beitragen, das gelegentlich durch Querulanten und autonome Aktivisten einen Kratzer bekommen hatte. Ihren Buchladen in NYC hatte sie Jinx als Geschäftsführer überlassen unter der Voraussetzung, dass dort weiterhin straffällig gewordene Menschen einen zweite Chance bekamen. Sie selbst würde nun die Plantage führen und die Erzeugnisse zugunsten der Stiftung vermarkten. Da Dr. Lisle vor Ort war, stand einer engen Kooperation nichts im Wege und die gesetzlich vorgeschriebenen Therapien konnten den jungen Leuten weiterhin auf ihrem Weg zurück in die Gesellschaft helfen.

Hier, fernab vom verführerischen und allzeit präsenten Rausch der Großstadt, konnten sie runterkommen und sich durch ehrliche Arbeit erden. Hana lächelte und lauschte dem Rauschen des Ozeans. Ihr Vater wäre stolz auf sie, daran glaubte sie ganz fest. Sie hatten den Buchladen erhalten und eine Möglichkeit gefunden, noch mehr Gutes zu tun. Sie drehte sich auf die Seite und warf einen Blick aus dem Fenster. Die Sonne erhob sich bereits über den Horizont und es versprach ein schöner Tag zu werden.

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